Hörner

Hartmut Welpmann, geboren 1975 in Gütersloh, begann 1986 Horn zu spielen und hatte ab 1987 Unterricht bei Horst Ebbert, Solohornist des Philharmonischen Orchesters Bielefeld. Danach wurde er 1993 zunächst Jungstudent, um dann 1995 das Vollstudium bei Prof. Michael Höltzel an der Hochschule für Musik Detmold anzutreten. Von 1999 an wurde er dort von Prof. Christian-Friedrich Dallmann unterrichtet und legte 2004 die künstlerische Reifeprüfung ab.

Sein orchestraler Werdegang begann 1989 bei den "Jungen Sinfonikern" (Regionaljugendorchester für Ostwesfalen-Lippe), deren Solohornist er viele Jahre war. Später wirkte er mehrmals im Bundesjugendorchester, Albert-Schweitzer-Jugendorchester Hamburg sowie im Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen (JPON) mit. 

Nachdem er eine kurze Zeit als Stellv. Solohornist im Anhaltischen Theater Dessau tätig war, ist er seit August 2001 Solohornist der Bielefelder Philharmoniker, mit denen er bereits das Konzertstück für 4 Hörner von Schumann sowie das Hornkonzert von Glière als Solist zur Aufführung gebracht hat.



Genevieve Clifford stammt aus Melbourne, Australien. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavier- und Cello Unterricht, wenig später begann sie, das Hornspiel zu erlernen. Nach Studien an der Australian National Academy of Music bei diversen Professoren, darunter Barry Tuckwell, entschied sie, nach Deutschland zu ziehen. Sie setzte ihre Studien erst in Saarbrücken und von 2008 bis 2011 an der Universität der Künste Berlin bei Christian F. Dallmann fort. Zur Zeit studiert Genevieve Masters an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Professor Esa Tapani. Genevieve wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Australian Music Foundation Award,  dem Dorothy Fraser Memorial Award und einem Stipendium der Hepzihbah-Menuhin-Stiftung. Sie war Mitglied im Verbier Festival Orchester und im Orchester des Schleswig-Holstein-Musikfestivals. Nach Mitwirkung in professionellen Orchestern in Australien, Neuseeland, Malaysia und Deutschland erhielt sie für die Spielzeit 2009/10 einen Aushilfsvertrag beim Radio-Sinfonieorchester Berlin (RSB); 2010/11 folgte eine Festanstellung bei den Essener Philharmonikern. Neben ihren dienstlichen Tätigkeiten unterrichtet Genevieve bei der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker, und arbeitet mit verschiedenen Europäischen  Orchestern zusammen, u.a. dem Mahler Chamber Orchestra.






Erstmals und durch die Liebe zur Musik, machte Stefan Fellhauer mit 12 Jahren auf sich aufmerksam, als er den 1. Bundespreis mit Auszeichnung beim Wettbewerb „jugend musiziert“ gewann. Danach folgten Einladungen zu Orchesterakademien, Meisterkursen und Kammermusikfestivals in Deutschland und Europa, wo er sich musikalisch weiterbildete. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war die Einladung zum Schleswig-Holstein- Musikfestival 1986, wo er unter der Leitung von L. Bernstein und nachfolgend S. Celibidache schon die ersten Konzertprogramme am Solohorn erarbeitete und Erfahrungen sammelte. Während und nach dem Studium bestritt er dann bereits zahlreiche Konzerte mit renomierten Orchestern und Kammermusikensembles national und international und war deshalb auch von 1993-2009 ständig in Orchestern und Ensembles im In-und Ausland, wie Baden-Baden, Freiburg, Breslau, Dresden und Zürich, um nur einige zu nennen, angestellt. Heute ist er vertraglich als Solohornist bei der Neuen Philharmonie Westfalen tätig, wird aber auch immer wieder gerne in den Orchestern der Region engagiert. Kammermusik und kleine Opern- und Orchesterbesetzungen bevorzugt er heute wie damals und liebt die Leichtigkeit der Musik. „make music as friends“.

Ihre musikalische Ausbildung begann Katja Schönfeld mit Klavier und Gesangsunterricht, bevor sie bei Christian-Friedrich Dallmann ihren ersten Hornunterricht erhielt. Nach dem Abitur studierte sie bei ihm an der Universität der Künste Berlin sowie bei Froydis Ree Wekre an der Musikhochschule Oslo. Katja Schönfeld war Teilnehmerin der internationalen Bachakademie Stuttgart. Nach einer Praktikantenstelle bei den Hamburger Philharmonikern erhielt sie ihr erstes festes Engagement als tiefe Hornisten im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. 2009 wechselte sie in der gleichen Position zu den Bochumer Symphonikern. Im gleichen Jahr schloß sie ihr Diplom mit "sehr gut" ab.